Im Oktober 2017 haben wir in Passau eine Online-Befragung zum Einkaufsverhalten heutzutage durchgeführt. Wir fassen nun die für uns wichtigsten Ergebnisse der Umfrage zusammen. Insgesamt 689 Leute haben an unserer Umfrage teilgenommen, 522 haben sie bis zum Ende ausgefüllt. Unsere Analysen basieren nur auf vollständig ausgefüllten Fragebögen. Von allen Befragten waren insgesamt knapp 81% weiblich, was die Ergebnisse zwar leicht verzerrt, aber auch in der Natur der Sache zu liegen scheint – wie die Ergebnisse weiter unten zeigen werden. Das Durchschnittsalter aller Befragten ist 28 Jahre, was auch an einer größeren Masse an Studenten liegt, die diese Umfrage ausgefüllt haben. Insgesamt verteilen sich die Befragten so:

Deswegen haben wir uns auch dazu entschieden, alle Ergebnisse nach bestimmten Fallgruppen zu sortieren: jünger als 28 und älter als 27. Alle Befragten, die sich derzeit in einem Studium oder einer Ausbildung befinden bzw. zur Schule gehen. Weiterhin alle, die einer Arbeit nachgehen und nach Geschlechtern. Die restlichen Fallgruppen waren zahlenmäßig zu wenig. (Bei den Grafiken wird aufgrund eines kleinen Fehlers leider älter als 29 und jünger als 28 angezeigt.)

In der Befragung ging es uns am meisten darum, das Einkaufsverhalten online dem des Vor-Ort-Einkaufens gegenüber zu stellen. In Passau wird häufiger ein Online-Shop besucht als ein Geschäft vor Ort. Die tägliche Reichweite online ist wesentlich höher als die eines Ladens – was am täglichen Online-Konsum liegen wird.

Wenn die Befragten in Passau einkaufen gehen, dann überwiegend beim Stadtturm bzw. Stadtgalerie und der Fußgängerzone. Zwischen den Gruppen gibt es leichte Unterschiede: so sind Jüngere eher in der Stadtgalerie oder der Bahnhofsstraße anzutreffen, während Ältere mehr in die Fußgängerzone gehen. Männer gehen lieber in die Theresienstraße oder die Grabengasse, Frauen lieber in die Bahnhofsstraße.

Mittels ein paar Aussagen wollten wir abfragen, inwiefern die Befragten das Vor-Ort-Einkaufen in Passau schätzen. Auch hier ergeben sich wieder interessante Unterschiede: jüngere gehen eher in die Stadtgalerie, finden die Öffnungszeiten der Läden nicht so komfortabel und kaufen am wenigsten gern bei lokalen Händlern – aber der Wert an sich ist bei allen hoch. Frauen gehen allgemein lieber einkaufen als Männer, was auch erklären könnte, warum bei der Umfrage wesentlich mehr Frauen mitgemacht haben. Es scheint ein breiteres Produktangebot für Männer zu fehlen.

Beim Einkaufsverhalten online sind sich größtenteils alle Befragten einig. Unterschiede im Verhalten ergeben sich beim Thema Smartphonenutzung beim Online-Shoppen, das hauptsächlich Arbeitende und Frauen nutzen. Ebenfalls glauben am ehesten Männer daran, dass in Zukunft alles online ablaufen wird.

Die Frage, ob die Befragten unser Portal nutzen würden, polarisiert vor allem die Älteren. Männer sind dabei eher unentschlossen als Frauen, die eine solche Plattform eher weniger nutzen möchten. Am besten kommt die Idee bei Jüngeren an. Anhand der freien Textantworten lässt sich aber auch ein Missverständnis in Bezug auf unseren Service herauslesen: viele befürchten, dass wir die Läden abschaffen möchten. Das stimmt nicht: unsere Idee ist es, die Läden mit einem Online-Geschäft so weit finanziell zu stützen, dass sie ihre Läden noch lange weiterführen können.

Aber was muss denn eigentlich ein Online-Shop leisten, damit er wirklich gut ist? Auch hier gibt es größtenteils Einigkeit bis auf die Punkte Vertrauen bei Kundenbewertungen, Abholung vor Ort, persönlicher Ansprechpartner und Zustellung am selben Tag. Gerade Männer und vor allem Leute in Ausbildung wünschen sich eine Abholung vor Ort. Eine Zustellung am selben Tag ist wiederum Männern und Leuten in Ausbildung wichtig. Kundenbewertungen online schenken eher Männer und Jüngere ihr Vertrauen. Allerdings schätzen Männer einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort am meisten. Die Idee, lokale Geschäfte zu unterstützen findet bei allen Befragten großen Anklang. Der Tourismus scheint eher uninteressant zu sein.

Die Ergebnisse unserer Umfrage haben uns klar gemacht, worauf wir uns ab sofort am meisten konzentrieren müssen: die Passauer Produkte ins Netz zu bringen – was gibt es wo zu kaufen. Deswegen starten wir ab sofort damit, dass Händler bei uns ihre Produkte zu Präsentationszwecken einstellen dürfen. Zunächst ohne Online-Verkauf.

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Kurzfristige Angebote und Aktionen der Passauer Geschäfte tickern meist über Facebook. Aber wer hat schon alle Fanseiten im Blick? Der eigene Newsfeed zeigt solche Posts oft mehrere Stunden zu spät an. Mit unserer Seite bleibst du up-to-date! Wir sammeln die Posts aller teilnehmenden Geschäfte und aktualisieren sie stündlich. Klick auf unsere Startseite!

News aus Passau

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Wir starten mit dieser Plattform, wenn 15 Händler aus Passau mit dabei sind. Nicht nur die Idee hinter dem Passau Shop sollte Anreiz genug sein mitzumachen – es gibt auch Prozente! Die ersten 15 Einzelhändler, die bei uns mitmachen, zahlen im ersten Jahr nur 2% Provision. Ab dem zweiten Jahr beträgt die Provision für alle 5%.

Also schnell sein: schreibt uns unverbindlich! Händler, die schon mit dabei sind, profitieren bereits von dem Angebot.

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Wie sieht das denn später mal aus? Seit heute ist ein erster Musterladen samt Beispielprodukten online. Wir möchten euch so einen ersten Einblick in den anstehenden Shop gewähren. Alle Musterseiten haben den Kommentarbereich freigeschalten. Wenn euch etwas auffällt oder ihr etwas vermisst, hinterlasst einfach einen Kommentar. Wir verbessern das Muster und damit das Portal stetig. Bezahlung und Warenkorbsystem sind noch nicht freigeschalten.

Alle Musterseiten findet ihr im Untermenü von Für Händler. Wir freuen uns auf euer Feedback!

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Habt ihr auch den Bericht auf quer im Bayerischen Fernsehen gesehen? Für uns war es der Anlass zu sagen, was die Günzburger können, können wir in Passau auch: ein Shoppingportal für Passaus Einzelhändler. Die Produktvielfalt geht in den großen Online-Shops einfach verloren, denn nur ein paar Marken teilen sich die jeweiligen Produktsparten. Auch wegen der horrenden Gebühren, die Dritthändler abführen müssen. Das und weitere Faktoren sorgen dafür, dass schrittweise die kleinen Läden in den Straßen verschwinden.

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